Becken

Die Verbandsgeschichte

Zum Schutz der Umwelt und des Menschen

In der heutigen Zeit wird dem Schutz der Umwelt, im Besonderen dem Schutz des Wassers, ein hoher Stellenwert eingeräumt. Durch Modernisierung der Haushalte, der Entwicklung im Fremdenverkehr sowie in Gewerbe und Industriebetrieben ist der Anfall von Schmutzwasser enorm angestiegen.

Dieses Problem verpflichtet uns zu besonderen Anstrengungen, um unserer zukünftigen Generation eine intakte Umwelt und ein sauberes Wasser zu hinterlassen.

Aus diesem Grund haben sich die Gemeinden Flaurling, Polling, Pettnau, Hatting, Inzing, Reith bei Seefeld, St. Sigmund, Gries im Sellrain, Sellrain, Ranggen, Oberperfuss, Unterperfuss, Kematen und Zirl zu einem Gemeindeverband im Sinne der Tiroler Gemeindeordnung zusammengeschlossen.

 

1984 - Grundlage ist Studie von Univ. Prof. Dr. Techn. Kurt Ingerle von der Universität Innsbruck, Abtl. Siedlungswasserbau. Überarbeitung von Amt d. Tiroler Landesregierung unter Leitung des Herrn Oberrat Dipl. Ing. Roland Ceipek zur Erstellung eines Kostenschlüssels für Herstellungs-, Betriebs- und Instandhaltungskosten.

 

1988 - Gründung des Abwasserverbandes Zirl und Umgebung unter Vorsitz des Bezirkhauptmannes Hofrat Dr. Günther Sterzinger.

 

1991 - Beginn der Errichtung der Verbandskanäle. Beginn der Bautätigkeiten für Abwasserbeseitigungsanlage und Eröffnung der Geschäftsstelle des Abwasserverbandes.

Bau von ca. 50 km Sammelkanäle, um Abwässer der einzelnen Verbandsgemeinden zur Kläranlage zu leiten. Mehrere Pumpwerke erforderlich durch geographische Hürden wie Innquerungen oder unterschiedlichen Höhenlagen der Kanäle. Fünfjährige Bauzeit anberaumt.

 

1994 - Spatenstich für den Bau der Kläranlage. Zweijährige Bauzeit anberaumt.

 

1996 - Nach erfolgreichem Reinwasserversuch Inbetriebnahme der Kläranlage und Inbetriebnahme der Außenanlagen, wie Pumpwerke und Regenentlastungsbauwerke.

 

1997 bis 1999 - Errichtung des Nebensammlers Sellrain in vier Abschnitten.

 

2005 - Errichtung der Schlammlinie

 

2019 - Hochtypisierung der Anlage auf 91.000 EW